Ausgeträumtes Finale und Besuch von Mama – Woche 2

Aus der Traum. Genervt und enttäuscht ging es am Donnerstag mit der U-Bahn zurück nach Hause.  Wäre ja zu schön gewesen, wenn wir Frankreich im Halbfinale einfach weggeputzt hätten und anschließend Portugal im Finale. Aber mei, es sollte halt nicht sein. Dabei hatte der Abend so schön mit den Kommilitoninnen, gutem Essen und guter Stimmung begonnen. Puplic Viewing am Rathausplatz. Im Sommer ist hier ein geniales Streetfood-Areal aufgebaut, welches zum Filmfestival gehört. Wer also zwischen Anfang Juli und Anfang September in Wien ist, kann sich hier mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Und auch der Durst kommt nicht zu kurz.

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Ratatouille mit Rosmarinkartoffel. Nur eine von vielen Köstlichkeiten vom Streetfoodmarket beim Filmfestival.

Egal. Nächster Tag. Neues Highlight. Der erste Besuch in Wien stand an: Meine Mama kam mich über das Wochenende besuchen. Obwohl ich mich hier nicht einsam fühle, hüpfte mein Herz vor Freude als ich sie sah. Heimatgefühl. Da sie Geburtstag hatte, widmete ich das Wochenende ganz den Bedürfnissen meiner „Kaiserin“. Also wurden sämtliche kaiserlichen Register und kulinarischen Genüsse im Rahmen der mütterlichen Wünsche und Belastbarkeit gezogen. Schloss Schönbrunn, Sisi-Museum, Brunch, Cafe, Pasta und Eiscreme. Alles übers Wochenende verteilt, nicht an einem Tag versteht sich. Es war ereignisreich, anstrengend und anders. Aber eine Mama hat jeder, deswegen Bedarf es hier keiner weiteren Erklärung.

Jeder kennt das. Besuch ist toll. Aber es ist auch schön, wenn er wieder weg ist. Nicht wegen dem Besuch. Wegen einem selbst. Ich möchte wieder kochen, was ich will. Sehen was ich will. Kein Stadtführer mehr sein. Egoistisch? Nein, menschlich. Arbeiten, Wien erkunden, Einkaufen, Kochen und eine Schnulze auf dem Sofa schauen. Eben einen ganz normalen Tag hier.

Ich habe das Glück an total liebe Kollegen geraten zu sein, die mich ständig mit Tipps versorgen. Eisdielen, Restaurants oder Shopping-Center.  Herzliche Menschen. Das alleine war so eine Erfahrung bereits wert. Und so kann ich jeden Tag neue Orte und Lokalitäten entdecken. Das Donauzentrum im 22. Bezirk lege ich euch vor allem an regnerischen Tagen besonders ans Herz. Pornös riesige Shopping Mall. Müsste nur auch der Geldbeutel noch mitspielen. Blödes Student sein da. Sehr unfair.

Naja, meiner Meinung nach sagen Bilder mehr als Worte. Also seht selbst:

 

Und hier noch die besuchten Lokalitäten (Klick aufs Bild und ihr seid auf der Seite des Lokals):

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Brunch im Caffe Latte, 14, 90 € pro Person exkl. Heißgetränk
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Heuriger Schneider-Gössl in Ober St. Veit (13. Bezirk)
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La Mia, schicker Italiener

 

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