Woche 1 [anz] in Wien

Der Abschied von München und meinem Herzbuben waren, wie bereits erwähnt, etwas schmerzlich. Die Zugfahrt unspektakulär. Und so kam ich nach einem ca. 20 minütigen „Spaziergang“ mit dem großen schweren Koffer bei gefühlten 30°C nach 4 1/2 Stunden Reise nun endlich an meiner Wohnung im 13. Bezirk in Wien an. 

Die Wohnung war toll, genau wie auf den Bildern. Die Vermieterin eine sehr herzige und freundliche Frau. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl.

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Wohnbereich in meiner Einraumwohnung im 13. Bezirk, Ober St. Veit, in Wien (gebucht über Airbnb)

Ober St. Veit liegt etwas außerhalb. Mit der U-Bahn, die nur ca. 10 Gehminuten entfernt ist, wäre man in ca. 15 Minuten am Karlsplatz.  Wäre..denn ich habe die Zeit erwischt, in der die U4-Linie modernisiert wird und ich zusätzlich Schienenersatzverkehr habe. Ich Glückspilz. 2 Supermärkte sind in unmittelbarer Nähe. Und natürlich habe ich – wie es sich für einen anständigen Foodie gehört – gleich meinen Kühlschrank und meine Vorräte aufgefüllt. Preislich sind die Lebensmittel in Österreich ein bisschen teurer. Aber das war mir bereits bekannt.

Meine Vermieterin wohnt gleich im Haus nebenan und lud mich an meinem ersten Abend in Wien zu sich auf einen „Gspritzten“ ein. Toller Abend, nette Gesellschaft und viele hilfreichen Restaurant- und Umgebungstipps rundeten meinen ersten Eindruck perfekt ab.

Zu meinem Praktikumsstart in Wien erschien ich wie gewohnt zu früh. Ich bin immer überpünktlich. Schrecklich. Aber besser als zu spät.

Wie gewollt, bin ich im Personalbereich gelandet. Projektmanagement. Sehr interessant und vielfältige Tätigkeit. Und die Kollegen sind sehr bemüht und freundlich. Man kann also sagen: Es läuft. Und dieses Mal ausnahmsweise nicht rückwärts und bergab.

Es ist so unglaublich stressfrei. Einfach rumspazieren. Einfach entdecken. Genießen. Die Gassen und Parks erkunden. Restaurants erspähen, die ich unbedingt mit meinen Lieben besuchen will- die mich übrigens jetzt nach und nach alle besuchen kommen. Ich setze mich einfach in ein Cafe und gönne mir genussvoll einen Apfelstrudel mit Vanilleeis. Ich gehe nach der Arbeit die Einkaufsstraße entlang. Ich bummle. Ich erkunde. Es ist großartig.

Leben, du kannst ja doch so wunderschön sein.

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