Saisonale Küche

Tomaten im Winter. Toll, wenn man zu jeder Jahreszeit alles essen kann was man will. Oder etwa nicht? Naja, ich finde dann doch eher nicht. Die Tomaten aus Spanien oder Holland sind geschmacklos und überteuert. Qualität ist hier nicht mehr wirklich zu finden. Aber Hauptsache man muss das ganze Jahr über auf nichts verzichten. Doch wenn wir uns beim Kauf von Obst und Gemüse am Saisonkalender orientieren, hat das viele Vorteile: Der Geschmack ist besser, das Aroma ist intensiver. Günstigerer Preis bei heimischen Gemüse- und Obstsorten für qualitativ hochwertige Waren und natürlich weniger Schadstoffe und eine bessere Ökobilanz. Auch hier können wir also mal wieder unsere Liebe Umwelt schonen. IMG_0253

Ich selbst versuche Obst und Gemüse saisonal auszunutzen. Ich bin total begeistert davon, was man aus den zur Jahreszeit passenden Waren alles zaubern kann. Leider ist das aber manchmal gar nicht so einfach. Nicht bei allem weiß ich, was gerade bei uns wächst oder was importiert werden muss. Deswegen habe ich mir einen Saisonkalender in den Schrank gehängt um nachzuschauen, welche Obst- und Gemüsesorten bei uns wachsen. Leider bin ich da dann aber doch manchmal viel zu nachlässig und lasse mich von den Angeboten aus den Supermärkten beeinflussen. Weiteres Manko: ICH LIEBE MÖHREN. Ich hab sie fast täglich als Gemüsesticks dabei. Im Winter müsste ich jedoch auf meine Karotten verzichten. Denn sie werden da aus Italien und Spanien importiert. Jedoch ist das für mich kaum vorstellbar. Da darf es eventuell gaaaanz vielleicht ein klitzekleine Ausnahme geben. Aber ich muss zugeben, dass die Möhren gerade in den Wintermonaten oft nicht mehr ganz so frisch und geschmackvoll schmecken und sie teilweise sogar bitter sind. Da stellt sich mir dann doch die Frage: Muss das also sein?                                                              Und dann wäre da noch das Obst, dass nur importiert werden kann. Unsere Lieblingsexoten wie Ananas, Bananen, Mangos und Avocado wachsen nunmal leider nicht bei uns. Da bleibt einem gar keine andere Wahl, als zu der Importware zu greifen. Doch Vorsicht: jedes fünfte Produkt isIMG_0445t verseucht. Hier sollte man dann doch eher zu den Bio-Produkten greifen. Da diese bei vielen Tests weitaus besser abgeschnitten haben. Und wer gar kein Risiko eingehen will, muss halt nur zu lokalen Produkten greifen , die hierzulande gerade Saison haben. Gerade beim Kochen ist es unglaublich toll sich von den saisonalen Waren inspirieren zu lassen. Kürbis im Herbst. Spargel und Bärlauch im Frühjahr. Und die Sommermonate lassen mein Obst- und Gemüseliebhaber-Herz nur so hüpfen. Aber auch der Winter ist mit viel Kohl- und Wurzelgemüse, Birnen und Äpfeln sowie Nüssen ein idealer Kochmonat. An sich bleibt also festzuhalten, dass es keine Jahreszeit gibt an dem wir nicht mit dem was wir haben besondere und gesunde Rezepte kochen können. Wir können damit unseren Geldbeutel und die Umwelt schonen und die heimischen Landwirte unterstützen. Wir können sogar selber zum Hobbygärtner werden und unsere Beete oder Balkongärtchen bepflanzen. Eigentlich gibt es keine Nachteile.. bis auf die liebe Sehnsucht, auf das besondere Gemüse oder Obst..das es dann gerade nicht gibt 😉

Passend dazu werde ich euch in nächster Zeit viel neue Rezepte mit Bärlauch (aus dem eigenen Garten) Online stellen. Ihr dürft also gespannt sein.

 

 

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