Vom Fallen & Kämpfen

Dies wird mein persönlichster Beitrag bisher.

Ich nehme mein Fazit zu meiner Low-Carb-Challenge zum Anlass euch zu erzählen, warum ich mir über 2 Monate eine Auszeit nehmen musste. Manchen mag es aufgefallen sein, manchen nicht.

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Meine „7-Tage-Low-Carb-Challenge“

Die letzten Monate habe ich entweder gar nichts oder sehr ungesund gegessen. Um meinem Körper und meiner Seele nun mal wieder was gutes zu tun, mache ich bei der 7 Tage Low-Carb-Challenge von springlane.de mit.

 

Ich wollte wissen, ob ich das durchstehen kann. Stark sein. Weniger Zucker, mehr Gemüse.

Ich habe den ursprünglichen Plan von Springlane etwas umgewandelt, da ich die Lebensmittel so gut es geht komplett verbrauchen wollte und nicht so viele unterschiedliche Produkte kaufen wollte. Außerdem hatte ich nicht so viele Möglichkeiten im Büro frische Kost zuzubereiten. Denn bei Low-Carb im Büro ist Mealprep wirklich alles.

Hier könnt ihr meinen Wochenplan mit den verlinkten Rezepten runterladen.

Ein Fazit,wie es mir die Woche erging, folgt.

Versatile Blogger Award – 7 Fakten über mich

Durch die liebe Andrea von sirpa_loves kommt ihr nun in den Genuss 7 Fakten über mich zu erfahren-ob ihr wollt oder nicht 😉 Warum? Weil sie mich für den „Versatile Blogger Award“ nominiert hat.

Den „Versatile Blogger Award“gibt es, um von möglichst vielen Bloggern auch mal privatere Details zu erfahren und die Person hinter dem Blog kennenzulernen.

Danke Andrea, dass du persönliche Fakten über mich erfahren möchtest und mich für den Award nominiert hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

7 Fakten über mich 

  1. Tollpatsch: Ich bin ein mega schusseliger Mensch. Ich lasse ständig was fallen, vergesse Schirme (ich muss mir ungefähr alle 3 Monate einen neuen zulegen) oder haue mir Arme und Beine an Tischen und Schränken an.
  2. Ordnungs- und Planungsfreak: Ordnung und Planung bestimmt mein Leben. Deswegen würde ich mich nicht gerade als spontan bezeichnen. Ich brauche Einkaufslisten, Essenspläne und am liebsten weiß ich bereits am Sonntagabend, was ich die komplette Woche so vor habe. Und auch mein Schreibtisch, mein Kleiderschrank oder meine Küche sind sortiert und aufgeräumt.
  3. Möhrchen- und Banananeliebe: Jeden Morgen schnibbel ich mir meine Karotten fürs Mittagessen und packe mir meine Banane als Snack ein. Ich mag das einfach. Und ich mag es überhaupt nicht, wenn meine Bananen in der Tasche braun werden oder zermatschen. Deswegen haben mir Freundinnen auch eine super-geniale Bananenbox mit den Minions drauf geschenkt.
  4. Nägelkauerin: Ich bin ein sehr nervöser Mensch und fühle mich oft  unsicher, darum bin ich eine notorische Nägelkauerin. Das ständige knabbern an meinen Nägeln und knibbeln an meiner Nagelhaut ist bei mir alltäglich. Das stört mich persönlich sehr, ich schaffe aber einfach nicht das zu ändern.
  5. Trust: Ich vertrauen keinen Menschen so sehr wie meiner Schwester. Meine kleine Schwester gibt mir so viel Kraft und bestärkt mich immer wieder darin weiter zu machen. Als Zeichen unsrer tiefen Verbundenheit haben wir uns im August 2016 das Wort „Trust“ auf die Innenseite unserer Handgelenke tätowieren lassen. Darauf bin ich sehr stolz und erfreue mich jeden Tag daran.
  6. Wanderlust: Reisen bedeutet für mich Freiheit. Beim Reisen kann ich ganz ich selbst sein und zu mir finden. Die Welt hat so viele wundervolle Orte, die ich bereits gesehen habe oder noch sehen will. Das Leben ist viel zu kurz um all die Schönheiten und Kulturen nicht zu entdecken. Vor allem ist es schön, dass ich diese Leidenschaft mit meiner besseren Hälfte teilen kann.
  7. Italienische Wurzeln: Durch meine Adern fließt italienisches Blut. Leider spreche ich kein italienisch. Vielleicht eine neue Herausforderung nach dem Studium 😉 Dafür habe ich aber das Temperament und die Lautstärke der Italiener in mir. Ich bin leicht bis sehr eifersüchtig und manchmal lauter wie ich sein möchte. Außerdem spreche ich meistens mit Händen und Füßen.

So, das sind nun die 7 Details von mir die ihr vielleicht noch nicht wusstet. Ich hoffe ich konnte euch damit meine Persönlichkeit etwas näher bringen und ihr habt jetzt eine bessere Vorstellung davon, wer hinter Stephanie Natalie steckt.

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Um, den „Versatile Blogger Award“ am Laufen zu halten gehört es dazu 3 andere Blogger zu nominieren. Dem komme ich gerne nach:

  1. Lena von Lenny_kocht: Wundervoll quirlige Journalistin die sich trotz wenig Zeit um eine ausgewogene und abwechslungsreiche Küche bemüht. Ich mag ihre Art sehr und habe viele Gemeinsamkeiten mit ihr.
  2. Karina von Zimtstoff: Bloggerkollegin mit wundervollen Reiseberichten und dem Auge für die schönen Dinge im Leben von der ich gerne mehr erfahre.
  3. Sandra von Isarkitchen: Foodbloggerin aus München die sich durch ihren Foodblog  ihren kreativen Ausgleich holt. Ich kenne sie erst seit kurzem und freue mich sehr 7 Fakten über sie zu erfahren.

 

 

Nusszopf

Es ist endlich wieder soweit. Es ist Fasching. Karneval oder wie auch immer ihr dazu sagt. Bei uns im Schwabenländle ist Fasching wie in München die Wiesn. In unserer 5. Jahreszeit, herrscht eine Woche Ausnahmezustand. Einmal im Jahr steht das ganze gemütliche schwäbische Volk Kopf! Naja gut, es gibt natürlich auch den ein oder anderen Faschingsmuffel.

Kleines Schwabenlexikon: Schwäbisch – Deutsch

Fasnat  – Fasching, Karneval 

Mäschgerle – Maskenträger

Häs – Verkleidung, Narrenkleid 

Glombiger Doschdig – Schmutziger Donnerstag oder Weiberfasching

Auch wenn ich jetzt bereits seit über 6 Jahren in München lebe, schlägt mein Herz  natürlich nach wie vor für meine Heimat. Und deswegen zieht es mich in der Faschingswoche auch immer wieder ins Schwabenland zu meiner Familie und meinen Freunden. Denn auch ich möchte bei diesem Spektakel nicht fehlen.

Grundsätzlich beginnt Fasching bei uns, wie in den Karnevalshochburgen, am 11.11. um 11.11 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt kann man seine Verkleidungskünste jedes Wochenende in einer anderen Gemeinde im Umland ausleben. Der Höhepunkt jedoch beginnt am Mittwochabend, eine Woche vor dem Aschermittwoch. Fast eine Woche lang kann sich jeder nach Lust und Laune dem närrischen Treiben hingeben.

Traditionell beginnen meine Freunde und ich an Weiberfasching mit einem Sektfrühstück. Damit wir eine gute Grundlage haben, um den langen aber witzigen Tag zu überstehen, gibt es natürlich viele herzhafte und süße Leckereien. Ich habe mich dieses Jahr dafür entschieden einen Nusszopf beizusteuern.

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REZEPT (für 2 Kastenformen)

Für den Hefeteig:

  • 200 ml lauwarme Milch
  • 30 g frische Hefe
  • 600 g Weizenmehl
  • 100 g Xucker light
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 100 g Butter
  • 1/2 Teel. Salz

Füllung:

  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g Xucker light
  • 80 g brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 100 g Semmelbrösel
  • 2 TL Zimt
  • 2 Eier
  • ca. 200 ml Milch

Zum Bestreichen:

  • 2 EL Aprikosenmarmelade
  • 100 g Puder Xucker
  • 2 EL Limettensaft
  • ca. 1 EL Wasser
  • etwas Bittermandelöl

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ZUBEREITUNG

  1. Mehl, Xucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Die Hefe in der lauwarmen Milch mit dem Salz auflösen. Die Hefemilch dann langsam in das Mehl laufen lassen. Eier und weiche Butter dazugeben.
  2. Den Teig nun von Hand oder mit den Knethaken des Handrührgerät kneten.
  3. Anschließend den Hefeteig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dazu die gemahlenen Haselnüsse, die gehackten Mandeln, Xucker light, braunen Zucker, Honig, Semmelbrösel, Zimt und die Eier mit dem Handrührgerät verrühren. Dann Mich dazu geben. Soviel, dass eine streichfähige Masse entsteht.
  5. Die Kastenform gut einfetten. Backofen (Umluft, 180°C) vorheizen.
  6. Den aufgegangenen Hefeteig nochmals kurz durchkneten und etwa 5 mm dick ausrollen, so breit wie zwei Kastenformen, so lang wie eine Kastenform.
  7. Anschließend den Teig mit der Füllung bestreichen und dann von der breiten Seite aufrollen.
  8. Die Teigrolle halbieren und dann die jeweiligen Hälften mit einem scharfen Messer der Länge nach durchschneiden. Ihr habt nun 4 Hälften.
  9. Jeweils zwei Hälften so umeinander wickeln, dass die Schnittflächen immer oben bleiben, und dann den Nusszopf in die gefettete Backform legen.
  10. Den Nusszopf nun im gut vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
  11. Nusszopf anschließend etwas abkühlen lassen und aus der Backform stürzen.
  12. Die Aprikosenmarmelade mit dem Puder Xucker, Limettensaft, Wasser  und dem Bittermandelöl aufkochen und den Nusszopf mit dem Guss bestreichen.

Eine glückselige Fasnat, wünsche ich euch 😉

Saftiger Schoko-Zucchinikuchen

Ich stehe in der Küche und reibe Zucchini. Da sehe ich ihn schon die Nase rümpfen. „Was machst du denn mit einer Zucchini beim Kuchen backen?“ Erwischt. Eigentlich wollte ich ihm das vorenthalten. Er mag Zucchini nicht. Das ging dann wohl daneben. Die ersten Vorurteile gegenüber unserem heutigen Sonntagskuchen standen im Raum. 

Bereits als Kind habe ich den Rührkuchen meiner Mutter mit Karotten oder Zucchini geliebt. Anfangs, vor allem als Kind (oder Mann ;-)), steht man dem Gemüse im Kuchen ja eher skeptisch gegenüber. Doch beim ersten reinbeißen in diese saftigen Stückchen ist dieser Gedanke schnell verflogen. Denn wenn der Kuchen schön saftig werden soll, ist geraspeltes Gemüse fast schon ein Muss.

SAFTIGER SCHOKO-ZUCCHINIKUCHEN

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Rezept für eine Kasten-oder Gugelhupfform:

175 g weiche Butter

100 g brauner Zucker

75 g Xucker light

2 Eier

250 g Mehl 

3 EL Trinkschokolade (Xucker)

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

100 ml Milch

100 g Zartbitter-Schokolade, grob gehackt

200 g geraspelte Zucchini, gut ausgedrückt

Zubereitung:

  1. Butter, braunen Zucker und Xucker light mit dem Handrührgerät cremig rühren. Dann nacheinander die Eier unterrühren.
  2. Mehl, Trinkschokolade von Xucker, Backpulver und Salz mischen. Mehlmischung und die Milch unterrühren.
  3. Dann noch die gehackte Schokolade und die Zucchiniraspel unterheben. Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Kasten- oder Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 60-65 Minuten backen.
  4. Nach dem Backen den Kuchen gut auskühlen lassen, damit er aus der Form geht.

 

Ihr werden es kaum glauben, aber auch der Mann im Hause aß gerne zwei Stückchen vom noch warmen saftigen Schokokuchen.

 

Cashew-Dattel-Brot

Endlich wieder Zeit, für die schönen Dinge. Das Lernen für die Klausuren im 5. Semester hat wahnsinnig an meinen Nerven gezehrt. Das Wochenende war meistens so voll gepackt, dass an aufwendige Kochkunst oder gar Backen nicht zu denken war.

Umso mehr habe ich mich heute gefreut, mal wieder ein wenig in der Küche zu experimentieren. Eigentlich hatte ich vor, mit den Datteln Müsliriegel zu machen. Doch dann war mir nach Früchtebrot. „Cashew-Dattel-Brot“ weiterlesen

Carne Pizzaiola

Weihnachten ist jetzt erst mal vorbei.  Doch gerade an diesem Fest erinnere ich mich wieder ganz besonders zurück an meine Kindheit. Heiligabend waren wir immer bei meinem Großeltern. Da war noch die gesamte Familie zusammen. Und ganz nach italienischen Grundsätzen war es laut und es gab eine Menge zu Essen.

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